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Installation von LANiS-Clients (ID 420)

Lösung

Installation der LANiS-Clients

 

Aufgrund der Vereinfachung der Lesbarkeit ist hier lediglich die männliche Form der jeweiligen Personen und Berechtigungen genannt. Selbstverständlich ist jeweils auch immer die weibliche Form angesprochen.

Nach Installation der Servermodule werden die Clients in das LANiS-System eingebunden. Wie im Dokument „LANiS – Technische Grundlagen und Konzepte“ (ID 379)  beschrieben, muss es sich hierbei um Windows 7 (32- oder 64bit)  bzw.  Windows 8.x PCs (32- oder 64bit) handeln (Windows XP funktioniert, wird jedoch von Microsoft nicht weiter unterstützt). Bei der Installation der Clients werden verschiedene Komponenten für den Dateizugriff, die Fernsteuerung und den CD-Server eingerichtet.

Hinweis: Sie können die persönlichen Verzeichnisse von LANiS auch ohne Clientinstallation nutzen. Die Benutzer können dann über einen beliebigen FTP-Client (z.B. mit dem im LANiS-Paket enthaltenen Programm Webdrive) auf ihr Verzeichnis zugreifen. Dies ist auch dann von Vorteil, wenn die Schüler private Notebooks im Einsatz haben oder alternative Betriebssysteme genutzt werden sollen (Linux, iOS).

 

Umbenennung und Integration der Rechner in die Domäne

LANiS setzt auf das Windows-Domänenkonzept auf. Daher müssen alle PCs, die vollständig in LANiS eingebunden werden sollen, Teil der Windows-Domäne sein. Die Integration der Windows-Clients wird wie gewohnt über die Windows Systemsteuerung vorgenommen.

Windows XP-Clients können mit dem weiterhin im LANiS-Paket enthaltenen Programm LANiS-Transfer in eine Domäne integriert werden. Windows XP wird jedoch als Client-Betriebssystem nicht mehr empfohlen, da Microsoft dieses Betriebssystem nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt.

Den Transfer eines Clients von einer Arbeitsgruppe in eine Domäne zeigt das in unserem LANiS-YouTube-Kanal zu findende Video „LANiS: Transfer eines Clients von einer Arbeitsgruppe in eine Domäne“.

https://www.youtube.com/user/LANiSSupport

 

Hier in Kurzfassung der Ablauf eines Client-Transfers von der Arbeitsgruppe in die Domäne:

·     Computer – Rechtsklick – Eigenschaften:

Abb. 3.1: Computer – Eigenschaften

 

·         Einstellungen für Computernamen, Domäne und Arbeitsgruppe – „Einstellungen ändern“.

Abb. 3.2: Einstellungen ändern

 

 

·         Fenster „Systemeigenschaften“ – „Ändern“.
 
A
bb. 3.3: Einstellungen zum Computernamen

 

  • ·         Sorgen Sie an dieser Stelle – falls noch nicht geschehen – dafür, dass der PC einen LANiS-konformen Namen erhält. Die LANiS-Namenskonvention erfordert eine Raumbezeichnung, gefolgt von der Buchstabenfolge PC und einer zweistelligen Zahl  - wobei der Lehrerrechner eines LANiS-Raumes immer die Zahlenfolge 00 erhält, die Schüler-Rechner mit 01, 02 usw. bezeichnet werden.

Beispiel: C02PC01 = Der Rechner steht im LANiS-Raum C02 und ist ein Schülerrechner

 

Abb. 3.4 Computername (LANiS-Namenskonvention)

 

Führen Sie vor dem nächsten beschriebenen Schritt (Einschleusen des Rechners in die Domäne, s.u.) einen Neustart des PCs durch.

 

  • Ändern Sie nach dem Neustart im gleichen Fenster („Änderung des Computernamens bzw. der Domäne“) die PC-Mitgliedschaft in „Mitglied von Domäne“ (hier: schulung.local).

  Abb. 3.5 Einstellung: Mitglied von Domäne

 

 

  • Die Domänenbeitrittsberechtigung erteilt ein Domänenadministrator, z.B. der „Lanisadmin“.

  Abb. 3.6 Domänenbeitrittsberechtigung durch Domänenadministrator

 

  • Eine Messagebox meldet die erfolgreiche Aufnahme in die Domäne.

 

  • Sie müssen danach den Computer neu starten.

Installation der LANiS-Client-Software
auf Schüler- bzw. Lehrerrechner

Die LANiS-Client-Software wird vollautomatisch über das Netzwerk installiert. Sie benötigen hierfür weder CDs noch Kopien der Software auf USB-Stick. Notwendig sind nur Administrationsrechte auf dem Client-Rechner und der Zugriff auf die Netzwerkfreigabe Lanis$.

Die Client-Installationsroutine erkennt selbstständig, ob es sich um einen Schüler- oder Lehrerrechner handelt, und installiert die entsprechende Software. Bitte beachten Sie, dass Sie vorab den Protektorschutz auf den Clients deaktivieren.

Starten Sie den zu installierenden Client und melden Sie sich als Lanisadmin an:

 

Abb. 3.7 Anmeldung als Lanisadmin

Der Installationsvorgang startet automatisch. Dabei bootet der Rechner mehrmals neu. Bitte melden Sie sich - falls erforderlich - jeweils neu als Lanisadmin an (Die erneute Anmeldung als Lanisadmin ist bei den meisten von LANiS unterstützten Windows-Varianten nicht erforderlich).

Nach dem letzten Neustart signalisiert ein grünes Clientupdate-Fenster die erfolgreich durchgeführte Installation:

 

Abb. 3.8 Clientupdatefenster meldet Erfolg

Tipp: Wollen Sie mehrere LANiS-Räume gleichzeitig mit der LANiS-Client-Software versorgen und sich diese Arbeit deutlich erleichtern?

Wie das funktioniert erfahren sie im Video „LANiS 6.0: Clientupdate.ini und Startmodul.ini steuern.“, das Sie hier im YouTube-Kanal finden:

https://www.youtube.com/user/LANiSSupport

 

 
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Artikeldetails
Artikel-ID: 420
Kategorie: SPH-Handbuch
Datum (erstellt): 18.02.2015 11:53:54
Bewertung (Stimmen): Artikelbewertung 3.1/5.0 (38)

 
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