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LANiS - Technische Grundlagen und Konzepte (ID 379)

Lösung

 

 

LANiS 7.x
Technische Grundlagen und Konzepte

 

 

Aufgrund der Vereinfachung der Lesbarkeit ist lediglich die männliche Form der jeweiligen Personen und Berechtigungen genannt. Selbstverständlich ist damit auch immer die weibliche Form angesprochen.

 

 

Was bietet LANiS?

 

Welche Vorteile und Möglichkeiten bietet der Einsatz von LANiS im Netzwerk? Innerhalb eines Schulnetzes können drei Benutzergruppen unterschieden werden, die unterschiedliche Bedürfnisse haben und verschiedene Anforderungen an eine Netzwerklösung stellen: Administratoren, Lehrer und Schüler.

 

Administratoren

 

  • LANiS beinhaltet eine leicht zu erlernende Benutzerverwaltung.
  • Durch Import und Abgleich mit der bestehenden Schülerliste können die Benutzerkonten innerhalb weniger Minuten eingerichtet oder auf den neuesten Stand gebracht werden.
  • Durch umfangreiche Protokollierung kann der Administrator nachvollziehen, wer sich wann an welchem System angemeldet hat. Unter bestimmten Umständen (konfigurationsabhängig) kann der Administrator nachvollziehen, wer wann welche Datei kopiert bzw. erstellt hat.
  • Um elementare Einstellungen, wie z.B. Laufwerks- undDruckerzuordnungen, bei den Clientrechnern vorzunehmen, kann sich der Administrator der automatisch generierten Login-Skripte bedienen. Bei der Installation der Clients wird dort ein Remote-Control-Modul (VNC) installiert, das dem Administrator einen Fernzugriff auf alle Rechner ermöglicht.
  • Über den integrierten virtuellen CD-Server ist es möglich, CDs zentral für alle zur Verfügung zu stellen. Auf die Vervielfältigung oder die Ausgabe der Original-CDs kann (abhängig vom Aufbau der CD) oft verzichtet werden.
  • Über die integrierte Softwareverteilung (LSD) können schulrelevante Softwarepakete auf einfache Weise auf den Clients installiert werden.

 

Lehrer

 

  • Lehrern wird eine einfache Möglichkeit geboten, Klassen und Kurse digital zu verwalten.
  •    Anwesenheitslisten und Unterrichtsdokumentationen können digital geführt werden.
  •    Dateien können sehr einfach an Schüler verteilt und später wieder eingesammelt werden.
  • Schülerdaten können jederzeit eingesehen oder nach Excel exportiert werden. Klassenarbeits- undKlausursituationen sind mit wenigen Handgriffen eingerichtet und ermöglichen ein sicheres Schreiben von Leistungsnachweisen am Rechner.
  • Über ein unidirektionales Nachrichtensystem können Lehrer den Schülern Nachrichten senden.
  • Innerhalb der Rechnerräume können Lehrer wichtige Funktionen der Schülerrechner kontrollieren. So ist es beispielsweise möglich, das Internet oder die Bildschirme zu sperren und Drucker zu kontrollieren.
  • Auf sein persönliches Datenverzeichnis kann der Lehrer von allen an das LANiS-System angescossenen Rechnern zugreifen.

 

 

Schüler

 

  • Schüler erhalten durch LANiS ein eigenes Datenlaufwerk, das sie ebenfalls von allen Rechnern innerhalb des Netzes erreichen können.
  • Nutzen mehrere Schüler einem PC gemeinsam, können sie ohne komplizierte Ummeldung parallel auf ihre jeweils eigenen Daten zugreifen.

 

 

Sinnvolle Ergänzungen

 

LANiS hat einen ganzheitlichen Ansatz, sollte aber sinnvollerweise durch weitere Komponenten ergänzt werden. Dabei handelt es sich insbesondere um diese Lösungen:

 

  • Software-/Hardware-Protektorlösungen (Dr. Kaiser, PC-Sheriff, HD-Guard, Windows-Steady-State-Tool, …)
  • Virenschutzsoftware (Avira, Kaspersky, Norton, Sophos, …)
  • Filterlösungen (Time for Kids, …)

 

Andere Dinge sind wegen des zugrundeliegenden Konzeptes nicht umsetzbar. LANiS bietet beispielsweise nicht die Möglichkeit, personalisierte Windowsprofile zu nutzen.

 

 

Installationsvoraussetzungen

 

Um LANiS einsetzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen innerhalb des Schulnetzes erfüllt sein.

 

  • Im Schulnetzwerk muss eine Windows-2003, Windows-2008 oder Windows-2012-Domäne eingerichtet sein. Die Clients müssen über Windows XP, Windows 7 (32bit oder 64bit) oder Windows 8.x (32bit oder 64bit) verfügen. Andere Betriebssysteme werden nicht unterstützt.
  • Die Clients müssen LANiS-konforme Rechnernamen haben. Ein LANiS-konformer Rechnername beginnt mit der Raumnummer, gefolgt von der Bezeichnung PC und einer zweistelligen Zahl. Ein Rechner des Raumes P409 könnte beispielsweise den Namen P409PC01 haben. Die Nummerierung sollte durchgängig sein und bei den Schülerrechnern mit 01 beginnen (P409PC01, P409PC02 usw.). Enthält der Raum einen Lehrerrechner, muss dieser die Zahl 00 am Ende bekommen, also z. B. P409PC00.

 

Es kann pro Raum standardmäßig nur einen Lehrerrechner geben. Räume ohne Lehrerrechner sind möglich, z. B. Medienecken. Über entsprechende Einstellungen können mehrere Rechner in einem Raum (z.B. im Lehrerzimmer) zu Lehrerrechnern gemacht werden.

Siehe hierzu auch das Video „LANiS-Voraussetzungen“ im LANiS-Support-YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/LANiSSupport.

 

 

 

Installationskomponenten